Assassinen

Assassinen, schon das Wort spricht für sich. Der Begriff kommt angeblich von „Haschaschinen“, da der Sekte nachgesagt wurde sie würden Haschich konsumieren (von arabisch حشيش, ḥašīš ‚Kräuter, Gräser, Hanf‘ abgeleitete umgangssprachliche Pluralform ḥašīšiyyūn oder auch ḥaššāšīn („Haschaschinen“, also „Haschischesser“)). Das die Assassinen Drogen konsumiert haben scheint unwahrscheinlich. Ihre Aktionen erforderten ein präzises Training, Information, Planung und Koordination, alles Dinge die sich schlecht im Drogenrausch aufbringen lassen. Genau so gut kann es sich dabei um üble Nachrede der Feinde handeln, und die Herkunft auf dem Begriff „Asāsīn“ beruhen (arab. اساسين = „die Menschen der Grundfeste, die Fundamentalen“).

Fakt ist, das sie so viel Eindruck hinterlassen haben, das der Begriff im italienischen zu „assassino“ (Mord), „assassinare“ (ermorden) und „assassinio“ (Mörder) wurde. Über andere romanische Sprachen (franz. assassiner, span. asesinar, port. assassinar, katalan. assessinar, rumän. asasinare) gelangte der Begriff mit „assassin“ (Mörder) und „assassinate“ (ermorden) bis ins englische.

Die Assassinen sind zum Inbegriff des Attentäters geworden. Und dies war ihre erste Festung:

 

Iran - Qazvin - Alamout Castle View.jpg

Entstehung

Die Gruppe der Assassinen entstand nach dem Tod des sechsten schiitischen Imams Dschafar as-Sadiq im Jahre 765. Ein Gruppe entschied sich damals für Ismail als Nachfolger, und nicht für Mūsā al-Kāzim. Damit spalteten sie sich als Ismailiten als weitere Untergruppe von den Imamiten ab und bildeten somit eine neue schiitische Gruppe (siehe auch). Als der fatimidische Imam-Kalif al-Mustansir im Jahre 1094 verstarb, stritten sich seine Söhne Nizar und al-Mustali um die Nachfolge. Aus diesem Streit gingen die die Nizari-Ismailiten (Nizariten) hervor, die späteren Assassinen.

Was die Ismailiten auszeichnete waren strenge Organisation, starker innerer Zusammenhalt und eine besondere Form des Glaubens. Sie empfanden den Koran als wörtliche Botschaft, sahen daneben aber eine tiefere Botschaft die durch Gelehrte offenbart werden musste. Sie gingen dabei wissenschaftlich vor (scholastisch, theoretische Erwägungen die durch logische Betrachtung der für und gegen sie sprechenden Argumente untersucht werden, basierend auf Aristoteles), und erzeugten so eine Verbindung zwischen griechischer Philosophie und islamischer Mystik. Im übrigen wurde ihnen nachgesagt das sie ihren Führer selbst bestimmten.

Um 1090 gelang es den Nizariten eine eigene Burg zu besetzen: Alamut. Der damalige Führer der Nizariten, Hasan-i Sabbah, konnte die Festung ohne Blutvergießen dem vorherigen Statthalter abnehmen, indem er 3000 Dinare zahlte. Alamut lag auf einem Berg in 2100 Meter Höhe, verfügte über nur einen Zugang und galt als uneinnehmbar. Hasan-i Sabbah ließ Vorratslager anlegen, und in der Umgebung der Festung wurde durch angelegte Terrassen Landwirtschaft ermöglicht. So wurde Alamut die gut geschützte Zentrale und der erste Rückzugort für die Nizariten für die nächsten 166 Jahre.

Da die Nizariten von den anderen Muslimen nie anerkannt wurden, waren sie ständigen Angriffen, Verfolgungen und Bedrohungen ausgesetzt. Trotzdem gelang es ihnen ihr Einflussgebiet zu erweitern. Sie konnten sich weitere Festungen aneignen und ihr Einflussgebiet damit bis nach Syrien ausweiten. Unter anderem besetzten sie 1140 Masyaf. Dort herrschte ab 1150 ein weiterer berühmter Anführer der Nizariten: der „Alte vom Berge“ Raschid ad-Din Sinan (arabisch رشيد الدين سنان, Rašīd ad-Dīn Sinān; auch Sinan ibn Salman ibn Muhammad oder Abu al-Hasan Sinan ibn Sulayman ibn Muhammad). Er wird nicht selten mit dem ersten Anführer Hasan-i Sabbah verwechselt. Sinan zeichnete sich durch eine geschickte Politik zwischen Saladin und den Kreuzfahrern aus, so das er nicht nur die territoriale Anerkennung seiner Gebiete sondern auch die Unabhängigkeit von den persischen Nizariten erreichte.

Trotz der Expansion waren die Nizariten nie eine militärische Macht. Sie verfügten über keine nennenswerte Armee, waren aber stets von Herrschern umgeben die über Armeen verfügten und sie verfolgten. Als Mittel der Wahl um sich und ihre Gebiete zu schützen entdeckten sie eine neue Waffe, die Angst. Sie stellten fest das sie keine großen Schlachten führen mussten (was sie ja auch nicht konnten). Es reichte wenn sie die Herrscher ausschalten die ihnen nicht wohlgesonnen sind, und das so geschickt das alle anderen genug Angst haben um von einer weiteren Verfolgung abzusehen. Sie mussten den Führern ihrer Welt klar machen das sie nicht aufgeben, das man mit ihnen rechnen muss und das sie jeden überall erwischen konnten. Sie mussten ihnen klar machen das die einzige Chance auf Sicherheit darin bestand die Nizariten in Ruhe zu lassen.

Mit dieser Erkenntnis waren die Assassinen geboren.

Verlauf

Vorgehensweise

Die Assassinen wählten als Waffe den Dolch. Sie hätten viele Waffen wählen können, Bögen, Gifte oder ähnliches. Bögen unterliegen vielen Gefahren, vom beweglichen Ziel über verborgene Kettenhemden bis zum Wind. Bei Giften kann man die Reaktion und Wirkung nie hundertprozentig vorhersagen. Doch der Dolch ist präzise: ein geübter Kämpfer wird aus nächster Nähe mit einem Dolch auf jeden Fall einen tödlichen Treffer landen.

Als Attentäter wurden die treuesten und härtesten Anhänger ausgesucht, die Fedajin (Fida’i (Geweihter, wörtl. „Opfergänger“), von arabisch الفدائي al-fidāʾī ‚der sich Opfernde‘). Das Training war brutal, die Attentäter wurden gedrillt. Sie mussten sich im Nahkampf üben, den Umgang mit dem Dolch perfekt beherrschen und die nötige Disziplin dafür aufbringen. Wer schon mal Kampfsport ausgeübt hat weiß das Drogen bei so etwas nicht zu gebrauchen sind. Wenn der Plan für ein Attentat entworfen war, wurde der Ablauf hunderte male geprobt, bis jeder Handgriff und jeder Ablauf blind sitzt. Sie lernten den Kampf gegen einen oder mehrere Gegner und wurden in die Lage versetzt auch mit mehreren Leibwachen fertig zu werden.

Ein wesentlicher Punkt in der Taktik der Assassinen war die Aufopferung. Die Attentäter versuchten in der Regel nicht zu flüchten, sie nahmen den eigenen Tod als nötiges Opfer für ihre Gemeinschaft  billigend in Kauf („ein Fedajin fürchtet den Tod nicht“). Sie verbrachten manchmal Jahre damit sich als Schläfer in die Gesellschaft der Zielperson einzufügen. Ihr ganzes Leben und ihr Dasein waren auf diese Aufgabe ausgerichtet: Training, Vorbereitung, warten auf die richtige Gelegenheit den Plan umzusetzen, und wenn nötig dafür sterben. Ein Mann ersetzte somit eine Armee: auch der größte Feldherr konnte von einem einzigen Krieger eliminiert werden. Die Assassinen verwandelten ihre Mitglieder in mächtige Waffen.

Attentate

Zu den berühmtesten und bekanntesten Taten der Assassinen zählen wohl ihre Attentate. Diese begingen sie auf einige der größten damaligen Herrscher:

  • 1092: Nizām al-Mulk, Wesir der Seldschuken
  • 1152: Raimund II., Graf von Tripolis
  • 1176: Saladin, Sultan von Ägypten und Syrien, Eroberer von Jerusalem
  • 1192: Konrad von Montferrat, König von Jerusalem

Nizām al-Mulk unternahm 1092 militärische Expeditionen gegen die Assassinen. Im gleichen Jahr wurde er das erste Opfer. Die Ermordung des größten Führers des damaligen Seldschuken-Reiches schockierte de Hofstaat und das Establishment, nicht zuletzt weil er als sehr disziplinierter, sorgfältiger, vorsichtiger und schwer zu erreichender Mensch galt. Die Assassinen schickten einen Attentäter der sich in die Rolle eines religiösen Einsiedler spielte. Dieser Attentäter passte einen Moment ab in dem Nizām al-Mulk sich in den „Feierabend“ (also in seinen Harem) begeben wollte. Nizām al-Mulk konnte nicht widerstehen von dem (scheinbar) heiligen Mann gesegnet zu werden, und wurde so zum Opfer des Attentäters. Die Assassinen bewiesen mit diesem prominenten und schweren Ziel das jeder eine Schwachstelle hatte, und das jeder erreichbar war.

Bei Raimund II. handelte es sich um den Herrscher der Grafschaft in und um Tripolis. Dieser holte sich den Johanniterorden in die Grafschaft, und übertrug ihnen Festungen und eine weitestgehende Unabhängigkeit, damit sie im Gegenzug die Grenzen gegen Überfälle schützten. Die Etablierung der Johanniter bedrohte allerdings auch die Assassinen (die Johanniter waren einer ismailitischen Sekte in ihrem Umfeld nicht gerade wohlgesonnen). Die Frau von Raimund sollte mit ihrer Schwester nach Jerusalem reisen. Raimund begleitete sie ein Stück, und kehrte dann mit zwei Rittern nach Tripolis zurück. Als sie durch das Südtor kamen viel er mitsamt seinen beiden Rittern den Dolchen der Assassinen zum Opfer.

Saladin war der größte Herrscher seiner Zeit. Er vereinigte viele Reiche und Armeen hinter sich, um die Kreuzfahrer aus dem Land zu werfen. Das gelang ihm auch beinahe, er eroberte Jerusalem und die meisten Städte und Regionen die von Kreuzfahrern besetzt waren. Er wendete sich auch gegen die Assassinen. Saladin musste sich seinen Weg an die Spitze erarbeiten, er musste Reiche und Fürsten hinter sich vereinen und Erben verdrängen um in die Position zu gelangen die er benötigte. Die ewige Gefahr von Abspaltungen und Konkurrenten war vermutlich der Geist den er nicht los wurde, und eine so unabhängige Macht wie die Assassinen konnte er wohl nicht in seinem Reich tolerieren. Davon abgesehen galt Saladin als streng Gläubiger Sunnit, was ihn gegenüber einer shiitischen Sekte nicht unbedingt zum Freund machte.

Der erste Attentatsversuch schlug fehl, die Leibwache von Saladin konnte die Attentäter töten. Daraufhin verfolgten die Assassinen eine langfristigen Plan. Sie schleusten Assassinen in Saladins Armee ein, die sich dort über lange Zeit als Getreue von Saladin aufhielten. Das taten sie anscheinend sehr erfolgreich, wenn folgende Legende stimmt. Saladin belagerte irgendwann die Festung Masyaf. Der Anführer der Assassinen, der „Alte vom Berge“ Raschid ad-Din Sinan, schickt einen Unterhändler zu Saladin. Der Unterhändler sagt Saladin das die Botschaft die er hat nur für ihn bestimmt ist, niemanden sonst, und das Saladin alle aus dem Raum schicken sollte. Saladin tut das, behält aber zwei seiner Leibwachen bei sich. Der Unterhändler bittet ihn erneut, doch Saladin antwortet er würde diesen Männern blind vertrauen da sie wie Söhne für ihn wären. Darauf fragt der Unterhändler die beiden Leibwachen ob sie Saladin auf seinen Befehl töten würden, worauf diese ohne zu zögern ihre Waffen ziehen. Der Unterhändler stoppt sie, Saladin wird nicht getötet, doch er ist zutiefst geschockt. Seine beiden engsten Leibwachen sind Assassinen. Er kann sich demnach niemals sicher sein wie viele es noch in seinem Umfeld gibt. Selbst wenn er die Festung der Assassinen vernichtet und alle tötet, kann er doch in der Zukunft einem Attentat zum Opfer fallen. Seine einzige Chance ist der Kompromiss, und so arrangiert er sich mit den Assassinen.

Konrad von Montferrat war ein mächtiger Herrscher unter den Christen, und ein strenger Kreuzfahrer. Er hatte sich bereits in Europa als Feldherr einen heldenhaften Ruf erworben, und kam zu den Kreuzzügen nachdem sein Vater bei einer Schlacht gegen Saladin gefallen war. Es hatte den Anschein als würde er für die Christen das werden was Saladin für die Moslems war. Konrad von Montferrat wurde im April 1192 zum König von Jerusalem gekrönt. Im gleichen Monat viel er den Assassinen zum Opfer. Er starb auf dem Heimweg von einem Abendessen. Er wollte beim Bischof speisen, weil sich die Zubereitung bei ihm verzögerte. Der Bischof hatte jedoch bereits gegessen, und Konrad ging zurück, allein. Die Attentäter hatten sich als Mönche verkleidet und geduldig in einer Gasse gewartet, Konrad hatte keine Chance als er die Gasse passierte.

Bei allen Opfern zeichnet sich eine Gemeinsamkeit aus: die angegriffenen stellten immer eine Gefahr für die Assassinen dar. Die Assassinen waren keine simplen Auftragsmörder. Sie handelten aus der Not und zu ihrem eigenen Nutzen.

Ende?

Die Festung Alamut wurde von dem Mongolen-Khan Hülegü (Hülägü (mongolisch Хүлэгү, Chülegü, auch Hulagu) ein Enkel Dschingis Khans) 1256 im Sturmangriff erobert. Zu dieser Zeit herrschte Rukn ad-Din Chwurschah in Alamut. Nach dem Sieg Hülegüs konnte der Sekretär einige Bücher aus der Bibliothek retten (Handschriften, wissenschaftliche Werke und die Biografie von Hasan-i Sabbah), bevor der Rest verbrannt wurde. Im Anschluss an die Eroberung ließ der mongolische Statthalter die Assassinen zusammen kommen, unter der Behauptung alle wehrhaften Männer erfassen zu wollen. Er ließ dann angeblich viele von ihnen ermorden. Der genaue Verbleib etwaiger Überlebender des Angriffs oder der Ermordungen ist allerdings nicht geklärt.

Den Assassinen in Syrien erging es nicht besser, wenn sie auch etwas länger hielten. Der Mamlukenfürst Baibars (Al-Malik az-Zahir Rukn ad-Din Baibars (I.) al-Bunduqdari (arabisch الملك الظاهر ركن الدين بيبرس البندقداري, al-Malik aẓ-Ẓāhir Rukn ad-Dīn Baibars al-Bunduqdārī)) stieg 1260 zum Sultan von Ägypten und Syrien auf. Er wollte die unabhängige Sekte nicht dulden und ernannte seine Generäle zu Statthaltern der Gebiete. 1271 war seine Macht so weit gereift das die Assassinen gezwungen waren ihre Festungen zu übergeben und fortan an Baibars Hof zu leben. Die Assassinen waren offensichtlich nicht mehr in der Lage sich gegen diese Übernahme zu wehren. Der Verbleib der Nachfahren ist auch hier nicht weiter verfolgt.

Fazit

Die Assassinen bedienten sich einer Methode die wir heute als asymmetrische Kriegsführung bezeichnen. Sie waren stets in unterlegener Position und von Feinden umgeben. Trotzdem schafften sie es nicht nur zu überleben, sondern im Gegenteil sich zu behaupten, Festungen zu besitzen und einen gewaltigen Eindruck zu hinterlassen. Genug um heute noch einen regelrechten Mythos um ihre Geschichte zu hinterlassen. Sowohl die Festung Alamut als auch der „Alte vom Berge“ Raschid ad-Din Sinan sind steter Quell für Geschichten und Legenden. Ganze Filme, Bücher und Spiele drehen sich um die Geschichte der Assassinen.

Möglich machte das unter anderem die Taqiyya (Taqīya, arabisch تقية ‚Furcht, Vorsicht‘). Ein Prinzip schiitischer Gruppen, das es erlaubt seinen Glauben zu verleugnen wenn es nötig ist. Dies ermöglichte es einer religiösen Gruppierung ihre Anhänger in feindliche Gebiete zu schleusen und dort über Jahre an die Gepflogenheiten anzupassen. Es ermöglichte den Assassinen auch in jeder feindlichen Umgebung zu überleben, sie konnten sich verstecken und anpassen.

Die Taqiyya erklärt das Überleben, doch nicht die Wirkung. Zu der Zeit der Assassinen waren Meuchelmord und Spionage bereits bekannt, genau zu diesem Zweck gab es schwer bewaffnete und gut ausgebildete Leibwachen (und Spione wurden gehängt oder geköpft). Die Assassinen mussten über eine enorme Disziplin und eine extrem gute Nahkampf-Ausbildung verfügen. Zumal sie für ihr Attentat, das sie in der Regel mit dem Leben bezahlten und auf das sie sich so lange vorbereitet haben, nur einen Versuch hatten. Nach Jahren des doppelten Spiels in feindlichem Lager, mit nicht mehr als einem Dolch, an der Leibwache des Gegners vorbei, aus nächster Nähe einen tödlichen Anschlag zu verüben, dazu gehören Disziplin, Nerven und Überzeugung.

Um ein solches Attentat zu verüben reicht aber kein ausgebildeter Kämpfer. Man muss diesen zusätzlich in die richtige Position bringen und für ihn die richtige Gelegenheit finden. Das Umfeld des Ziels musste sorgfältig ausspioniert werden um den Attentäter erfolgreich einzuschleusen und das Attentat nicht an einem dummen Zufall scheitern zu lassen. Mehr noch, das richtige Ziel zu finden in den aktuellen politischen Machtverhältnissen erforderte einen gut informierten Anführer und somit ein gutes Nachrichten-Netzwerk. Den Assassinen gelang es Festungen zu besetzen und zu halten, ohne je eine Armee zu besitzen. Das erforderte geschickte Navigation auf politischem Parkett genau so wie die frühzeitige Erkenntnis zukünftiger Bedrohungen, und das erforderte gute Informationen und einen schlauen Kopf an der Spitze.

Neben der Überlebensfähigkeit auf der einen und der physischen, psychischen und operativen Leistung der Attentate auf der anderen Seite gerät ein dritter faszinierender Punkt der Assassinen oft in den Hintergrund: ihr Glaube, ihr Zusammenhalt, die Aufopferung füreinander und die eingangs erwähnte scholastische Forschung. Die Assassinen waren keine radikalen Gläubigen die sich in ein Schwert stürzten oder wild um sich mordeten. Sie waren eine eingeschworene Gemeinschaft, die alles füreinander taten. Sie zeigten darin eine Disziplin die ihres gleichen sucht. Sie waren gut informiert, forschten und lebten in ihren Festungen friedlich, haben nicht einen Krieg geführt. Sie lebten in Frieden dank der Angst die sie mit einigen Attentaten schüren konnten.

Alles in allem haben die Assassinen für ihr Überleben wohl weniger Menschen getötet als jeder Herrscher mit Armee.

 

 

 

 

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Assassinen

https://de.wikipedia.org/wiki/Scholastik

https://de.wikipedia.org/wiki/Hasan-i_Sabb%C4%81h

https://de.wikipedia.org/wiki/Alamut

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Herrscher_des_Iran#Die_Nizariten_von_Alamut_.281090.E2.80.931256.29

https://de.wikipedia.org/wiki/Masyaf

https://de.wikipedia.org/wiki/Raschid_ad-Din_Sinan

https://de.wikipedia.org/wiki/Niz%C4%81m_al-Mulk

https://de.wikipedia.org/wiki/Raimund_II._%28Tripolis%29

https://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_(Montferrat)

https://de.wikipedia.org/wiki/Saladin

https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%BCleg%C3%BC

https://de.wikipedia.org/wiki/Baibars_I.

https://de.wikipedia.org/wiki/Taq%C4%ABya

https://www.youtube.com/watch?v=x-d4BhkkEY8

https://www.youtube.com/watch?v=fp-pVM4PUR0

 


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