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Hardware-Tracking am Smartphone

Es zeichnet sich ein Nachteil eines Vorteils ab: Derzeit gibt es den Trend, Handy-Apps allgemein mit HTML5, CSS und JavaScript zu bauen. Das ist toll, weil man damit einen allgemeinen Standard zum coden der Apps hat, der obendrein auch schon im Web verbreitet ist. Dafür müssen nur der JavaScript-Umgebung Zugriffe auf die Hardware erlaubt werden, was auf dem gewöhnlichen Desktop-Browser nicht der Fall ist, da darf JavaScript praktisch gar nicht auf den lokalen Rechner durchgreifen, aus Sicherheitsgründen.

Nun muss man diesen Zugriff für Apps eben erlauben, sonst macht es keinen Sinn. Und genau das wird dann zum Nachteil, wenn es Wissenschaftlern gelingt, die Hardware zu identifizieren. Leider gibt es bei jedem Hardware-Bauteil auch immer Qualitätsunterschiede, kleine Messtoleranzen. Die fallen im Alltag nicht auf, sind aber Nachweisbar. Und damit lassen sich einzelne Bauteile voneinander unterscheiden, und damit lassen sich Smartphones voneinander unterscheiden. Schade eigentlich. (heise)

Man könnte natürlich einen Layer zwischen schieben, der die die Ausgabewerte der Hardware normalisiert, und damit nicht mehr unterscheidbar macht. Wäre vielleicht sowieso keine doofe Idee, einen Abstraktions-Layer über die Hardware zu legen.