JP Morgan Shitstorm

JP Morgan hat uns mal vorgemacht, was man nicht macht. Eigentlich war die Idee ja gar nicht schlecht, eine Fragestunde auf Twitter, klingt ja erst mal gut.

JP Morgan Fragestunde

Aber so ein Ding einfach so aus dem Hut zu zaubern, ohne sich zu überlegen ob man nicht vielleicht derzeit zu einer der verhasstesten Branchen der Welt gehört? Das macht die Idee zu einer sehr schlechten Idee. Und so kam es dann auch, wie der Shitstorm zeigt.

Does the sleaze wash off with a regular shower, or do you have to use something special like babies tears? #AskJPM

How much blood do your executives consume on a monthly basis? #AskJPM

How come you guys aren’t in jail? #AskJPM

What’s it like working with Mexican drug cartels? Do they tip? #AskJPM

Whenever I feel like a failure about an idea I came up with, I’ll remember the #askjpm hashtag and feel better about myself.

 

Der Shitstorm life auf Twitter

Kopfsprung ins PR-Desaster (schleckysilberstein)

Warum hielten Sie das für eine gute Idee? (süddeutsche)

Die Bank ruft, Spott kommt zurück (zeitonline)

JP Morgan auf Twitter abgewatscht (faz)

Und so wurde die Fragestunde ganz schnell wieder in die Schublade gepackt.

JP Morgan Fragestunde abgesagt

Zumindest beweisen sie Einsicht und geben offen zu das es ein kompletter Reinfall war. Keine fadenscheinigen Ausreden. Das ist gut! Und wie heißt es in der Modebranche doch gleich so schön? Lieber schlechte Nachrichten, als gar keine Nachrichten. Vielleicht ist das ja der Einstieg zum Abbau der Spannungen. Der erste Schritt sozusagen. 😉

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