Studie zu Social-Media-Nutzung

Die Bitkom hat eine Umfrage zu den sozialen Netzwerken 2013 gemacht:

Vier von fünf (78 Prozent) Internetnutzern in Deutschland sind in einem sozialen Netzwerk angemeldet und zwei Drittel (67 Prozent) nutzen diese auch aktiv,

Am stärksten werden soziale Netzwerke von den Jüngeren genutzt: 87 Prozent der 14- bis 29-Jährigen Internetnutzer sind aktive Mitglieder. Mit einem Anteil von 83 Prozent haben fast alle in dieser Altersgruppe ein Profil bei Facebook

Sieben von zehn aktiven Mitgliedern (69 Prozent) nutzen die Netzwerke täglich. Ein Drittel sind Intensivnutzer, die eine Stunde oder länger pro Tag aktiv sind. Unter den 14- bis 29-Jährigen sind es mit 52 Prozent sogar mehr als die Hälfte.

Die Netzwerke werden im Wesentlichen zu vier Zwecken genutzt: Kommunikation, Information, Organisation und Unterhaltung.

„Die Nutzer sozialer Netzwerke kommunizieren, indem sie sich schreiben oder miteinander sprechen, sie informieren sich im News-Feed, sie organisieren ihren Alltag über Kalender- oder Gruppen-Funktionen – und häufig dient das Netzwerk auch der Zerstreuung.“ Laut Umfrage wollen sich 73 Prozent der Nutzer mit Freunden austauschen und 47 Prozent den Kontakt mit ihrer Familie pflegen. 38 Prozent informieren sich über das Tagesgeschehen, 36 Prozent wollen neue Kontakte knüpfen und 35 Prozent organisieren ihre Freizeitaktivitäten mit Hilfe der Netzwerke.

Nach den Umfrageergebnissen haben sich 82 Prozent aller aktiven Nutzer mit den Privatsphäre-Einstellungen ihres Netzwerks beschäftigt, 69 Prozent haben diese auch verändert. Unter den 14- bis 29-Jährigen haben sich sogar 90 Prozent mit den Einstellungen auseinandergesetzt und 77 Prozent haben diese verändert. Die wichtigste technische Funktion ist für die Befragten das vollständige Löschen von persönlichen Daten: 93 Prozent der Nutzer halten das Löschen für wichtig oder sehr wichtig. 91 Prozent wollen festlegen können, wer welche Informationen sehen darf und 83 Prozent ist wichtig oder sehr wichtig, dass ihr Profil auf Wunsch nicht für jedermann auffindbar ist.

(bitkom, heise)

Wesentlich sind für mich zwei Aspekte: Bei den jüngeren wird es kaum noch Zuwachs geben. Der Markt ist satt, die meisten sind jetzt schon auf mehreren Plattformen vertreten. Ich rechne eher mir einem Rückgang wenn der Hype vorbei ist. Bei älteren Internetnutzern kann hingegen noch einiges kommen.

Der andere Aspekt ist der Datenschutz. Die Leute beschäftigen sich damit. Auch wenn viele gute Mine zum bösen Spiel machen, könnte es in Zukunft, im Falle eines Konkurrenzkampfes in einem Markt in dem sich alles leicht nachbauen lässt, der entscheidende Unterschied sein: Wie ehrlich gehe ich mit meinen Benutzern um?

bitkom: Soziale Netzwerke 2013

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