Forschung today

Ein paar schöne Sachen:

Curiosity untersucht das Ende der Marsatmosphäre (wahlweise hier oder hier zu lesen)

Ein Forscher vom SETI-Institut (die mit dem Wow!-Signal) hat einen neuen Mond am Neptun entdeckt. Der kleine hat noch keinen Namen. Egal, willkommen im uns bekannten Sonnensystem 😉

In der Schweiz arbeitet man an akustischer Levitation. Abgefahrene Bezeichnung, aber trotzdem cool.

Dann haben noch ein paar Gentechniker ein wirklich altes Genom entschlüßelt. Wenn die Materialien älter werden, wird der Informationsgehalt bekanntlich nicht besser, deswegen ist das jetzt ein echter Meilenstein, weil man es trotzdem auslesen konnte, was wiederum große Hoffnung in die Zukunft dieser Technik und die damit möglichen Einblicke in vergangene Spezies weckt.

Und das Solar-Schiff Turanor fährt auch noch. Das gute Stück hat die Welt umrundet ohne einen Tropfen Sprit.

Am MIT will man wohl weiter an „Programmieren mit natürlichen Sprachen“ arbeiten. Dazu deutsche Artikel hier und hier. Neue Input-Parser auch noch, na denn, ja, wir wissen, da wird sich noch einiges tun und gibt es noch einiges zu tun.

Weitermachen!

 

Noch eine halb schöne Sache:

Die EU will 70 Milliarden Euro im Forschungsrahmenprogramm locker machen. Das ist das eine, ich habe mal in so einem Projekt gearbeitet, da habe ich eine geteilte Meinung zu dem Thema. Was ich den Knaller an dem Artikel finde:

Um das geförderte Wissens leichter leichter zu verbreiten und zu nutzen sollen Ergebnisse nach dem Prinzip „Open Access“ kostenfrei im Internet veröffentlicht werden. Angeregt wird zudem auch, Forschungsrohdaten vergleichbar zu publizieren.

Ja, vermutlich vergeigen sie es wieder. Und ja, eigentlich sind sie wieder Jahre zu spät damit. Aber immerhin. Der Gedanke ist schön.

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